Blues Brothers

Blues Brothers – die integrative Werkstatt-Band
www.bluesbrothers.one

Zuerst spielten sie nur vor ihren Kollegen – und die waren begeistert. Schnell sprach es sich herum: Diese Musiker können sich durchaus auch in der Öffentlichkeit sehen bzw. „hören“ lassen. Inzwischen gaben sie ihr Können u.a. beim Tag der offenen Tür und bei der Neueröffnung einer Autofirma zum besten. Bisheriger Höhepunkt jedoch war der Auftritt im Scharfrichterhaus in Passau, wo sie die überaus begeisterten Zuhörer von Ihrem Können überzeugen konnten.

Die Blues Brothers im Scharfrichterhaus

Harte Arbeit und echte Leidenschaft
Die „integrative Band“ Blues Brothers begeistert im Passauer Scharfrichterhaus ein großes Publikum

– Bericht vom Auftritt am 21. Mai 2011 –

Wer integriert hier eigentlich wen? Was bedeutet es, wenn sich eine Musikgruppe im Untertitel „integrative Band“ nennt?

Am letzten Samstag im Passauer Scharfrichterhaus nimmt das große Publikum die „Blues Brothers“ aus Pocking jedenfalls sehr begeistert auf. Doch ist es nicht eher anders herum? Denn was „integrative Band“ wirklich bedeuten kann, wissen eigentlich nur die „Blues Brothers“ selber: harte Arbeit und echte Leidenschaft. Man erfährt zwar, dass alle fünf in den Caritas Werkstätten in Pocking arbeiten – man ist sich aber nicht ganz sicher, wer von ihnen eine Beeinträchtigung haben soll. Kleinere Schnitzer passieren allen, aber darum geht es hier nicht: Auf der Bühne sind sie eine richtige Band. Es ist also eher ein Geschenk der „Blues Brothers“ ans Publikum, es in eine Welt zu integrieren, die ihnen im wahrsten Sinne auf den Leib geschneidert ist und zum Großteil aus bekannten Schlagern der 60er und 70er besteht. Ihre Sonnenbrillen nehmen sie auf der Bühne nie ab, sie tragen schwarzweiße Anzüge und Hüte. Die Sänger, ein größerer (Georg Springer, Schmidham) und ein kleinerer, runder (Michael Wagner, Ering) stehen so cool und konzentriert da wie Profis. Zu der hellen Leitstimme von Wagner passt der bluesige, raue Ton von Springer im gemeinsamen Gesang optimal. Manchmal singt Bassist Georg Niedernhofer (Pocking) dazu noch eine zweite Stimme. Ansonsten steht er lächelnd mit dem Kopf nickend voll hinter Bandleader Reinhold Gellner (Passau): Der ist der helle Kopf der Gruppe, er springt hin und her, zählt den Takt ein und wechselt zwischen Keyboard und Gitarre. Der musikalische Überflieger der Band ist aber „Herr Mayer“ aus Ruhstorf am elektrischen Schlagzeug, der seine soliden Rhythmen und Breaks in jeder Tanzband spielen könnte – und den seine Kollegen in dem selbst komponierten Lied „Der Mayer“ besingen. Grundelt der Gesang in der ersten Hälfte des Konzerts manchmal noch etwas stark männlich-markant, so gibt es spätestens beim „Wimowäo“-Refrain des südafrikanischen „Mbube“-Liedes für wirklich alle Beteiligten inklusive Zuhörer einen restlos intensiven Höhepunkt.Und kann man einem Menschen etwas besseres mitteilen, als den Refrain des ursprünglich jüdischen Liedes „Bei mir bis du scheen“, das sie zur zweiten von drei Zugaben singen?

Danke „Brothers“, dass man sich bei euch schön fühlen darf!
Quelle: Frank Müller PNP

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