Beim „Tag der offenen Tür“ am 14. November 2015 wurde den Besuchern ein vielseitiges Programm geboten.

Verpackung von Skibindungen

In den verschiedenen Arbeitsgruppen konnte man sich über die Arbeitsabläufe von Produktion, Herstellung und Weiterverarbeitung informieren. Es bestand die Möglichkeit, die Werkstattmitarbeiter in der Stanzerei, im Metall-, Serienfertigung und Montagebereich, sowie in der Schreinerei bei ihrer Arbeit zu erleben. Bereitwillig und mit großer Freude erklärten sie den Besuchern ihre Tätigkeit. In der Schreinerei wurden zudem Eigenprodukte wie Holzkoffer und Laternen zum Kauf angeboten.
Ein Glücksrad mit kleinen Preisen und Bastelmöglichkeiten in der Arbeits-Intensiv-Gruppe boten ein Rahmenprogramm für die jüngeren Gäste.
Im Berufsbildungsbereich zeigten die Kolleginnen auf, wie die neuaufgenommenen Beschäftigten in der zweijährigen Bildungsphase geschult werden und so auf ein Beschäftigungsverhältnis innerhalb der Werkstatt oder auf dem ersten Arbeitsmarkt vorbereitet werden.

Förderstätte Angehörigenfrühstück

In der neuen, zum Beisammensein einladenden Aula der Förderstätte, fand ein „Angehörigenfrühstück“ statt, was sehr viel Zuspruch fand. Auch viele andere Besucher fanden den Weg dorthin und waren beeindruckt vom architektonischen wie auch pädagogischen Konzept der Tageseinrichtung, in der vorwiegend schwerstmehrfachbehinderte Menschen betreut werden.

Einen breiten Rahmen nahm auch das Thema „Kultur-Werkstatt“ ein. Eine „Art Brût“ – Kunstausstellung, Filme von Theaterauftritten und – unverzichtbar – zwei jeweils ca. 1-stündige Auftritte der integrativen Werkstatt-Band „Blues Brothers“ zeugten von den vielseitigen Talenten, die auch in betreuten Mitarbeitern stecken. Dazu zählen auch die schriftstellerischen und journalistischen Tätigkeiten des Teams um die hauseigene Zeitung „Narrisch guat“, die auch gleich die neueste Ausgabe anbieten konnten.

Nicht zuletzt war auch dem Werkstattrat, der Vertretung der Mitarbeiter mit Behinderung, die Gelegenheit geboten, sich vorzustellen.

Die Führungsebene – v.l. Herr Weber, Herr Auer, Frau Kaupa, Herr Schönmoser, Frau Lengdobler, Herr Dr. Kues

Im „Theater-Café“ gab es nicht nur viel zu erfahren über die Arbeit des „Begleitenden Dienstes“, dort wurde auch für das leibliche Wohl gesorgt. So konnten sich die zahlreichen Besucher bei selbstgemachten Kuchen und Torten noch stärken und gemütlich zusammensetzen.

Einen besinnlichen Abschluß fand der Tag mit dem gemeinsamen Entzünden von Teelichtern für die bundesweite Solidaritätsaktion „Eine Million Sterne“, die unter dem Motto der diesjährigen Caritas-Kampagne „Stadt – Land – Zukunft“ steht und auf Probleme hinweist, die die Abwanderung der Bevölkerung aus ländlichen Regionen nach sich zieht.